Rundgang 2018 - Ein Atelierbesuch in Bildern






















Zeichenatelier am 01.12.2018. Photo:T.Gruber

Konzentration und Heiterkeit begleiteten die Atelieraktivitäten zum Tag der offenen Türe. Mit einer Ausstellung der Arbeiten aus den verschiedenen Ateliergruppen begrüßten Illustratoren, Designer, Maler, Zeichner und Bildhauer die Besucher. Kommunikation mit den und über die Exponate erfüllte die Ateliers. Ich weiß etwas stolz zu berichten, dass die Ausstellung nicht selten gelobt worden ist. 

 


Rundgang 2018

Wir öffnen die Ateliers am 01.12.2018 von 10.00h bis 14.00h. Interessenten sind herzlich willkommen.

 

Gestaltungsfreiheit und Austausch

Am Freitag, 16.11.2018,  treffen wir uns wieder in den Ateliers für Forschen und Gestalten, Bildhauerei und Mappenvorbereitung. Interessenten nehmen bitte per e-mail Kontakt zu uns auf. 


Blick zurück ins Atelier. Photo: T.Gruber.

Fritz Sill - Autonome Bildhauerei

Am kommenden Freitag, 02.11., ist Herr Sill leider verhindert, sodass die BildhauerInnen an diesem Tag das Atelier selbstständig nutzen werden. Zu einem späteren Zeitpunkt wollen wir einen Ersatztermin anbieten.

Atelierangebote für das Studienjahr 2018/2019

Die Atelierangebote für das Studienjahr 2018/2019 starten für externe Interessenten am 02. November. Die Kurse umfassen die Angebote Mappenvorbereitung für gestalterische Studiengänge, Forschen und Gestalten, Bildhauerei und Öl-Malerei. Die Kursangebote können jeweils von max. 15 Teilnehmern besucht werden und finden in der Regel in einem zweiwöchentlichen Rhythmus jeweils freitags statt. Die Dozenten begleiten die Teilnehmer im Sinne einer akademischen Ausbildung bei technischen Übungen und freien Gestaltungsvorhaben. Die Atelierteilnahme kostet zwischen 35,00 EUR und 50,00 EUR im Monat. Interessenten nehmen bitte per e-mail Kontakt zu uns auf.


Lara Wegenaer im Kurs Forschen und Gestalten 2018. Photo; T.Gruber.

Erholsame Ferien!

Sollten Sie in den Ferien Bedarf haben, ein Atelier zu nutzen, dann nehmen Sie bitte per e-mail Kontakt zu uns auf. Gute Ideen soll man nicht warten lassen! 

Gestaltung des öffentlichen Raums zum zehnjährigen Bestehen der Gaesdoncker Kunstschule – Eine Herausforderung im berufsqualifizierenden Seminar zur Mappenvorbereitung

von Alexander Binn, Q2 2017


Wie kam es überhaupt dazu, dass ich den Platz vor der Gaesdoncker Kunstschule gestaltet habe? -

Im Verlauf des Mappenvorbereitungskurses bei Herrn Cürvers M.A., kamen wir zum Bereich Architektur. Unsere Aufgabe bestand darin, uns auf dem Gelände der Gaesdonck einen Ort zu suchen, es war ein warmer Sommertag, diesen zu verändern, entweder gestalterisch oder praktikabel und unsere Entscheidungen inhaltlich zu begründen. Zum einen vertieften wir das Wahrnehmen von Perspektive im Gesehenen und das Übersetzen ebendieser in eine Skizze, weiter noch, das, der Perspektive angepasste, Hinzufügen und Entnehmen von Strukturen.

Nun gut, so kam es also dazu, dass ich mir einen Ort auf der Gaesdonck suchte, den ich verändern konnte. Kaum anderthalb Stockwerke und gut und gerne Acht Schritte später drehte ich mich um und hatte den Ort, den ich verändern wollte, vor mir. Einen praktikablen, aber dennoch sehr trostlosen Schotterplatz, welcher das Empfangskomittee für Alle, die die Kunstchule betreten wollen, bot. Ich nahm mir einen Stuhl, setzte mich an das Ende des Platzes mit Blick zur Kunstschule und begann mit Kohle die groben Fluchtlinien aufzunehmen, das räumliche Gefüge und die groben Maße ebenso wie auch Proportionen, Entfernungen und Stofflichkeiten zu verstehen. Nach rund 30 Minuten in der brennenden Sonne begab ich mich, erhitzt, dem Siedepunkt nahe, wieder nach oben in das Atelier der Kunstschule. 

Oben, bei angenehmerem Klima sitzend, hatte ich nun also die Gebäude rund um den Schotterplatz herum und die große, leere Fläche zwischen ihnen vor mir auf dem Tisch liegen. Schnell zeichnete ich noch zwei oder drei weitere Skizzen ebendieser Situation, um mehrere Ideen ausprobieren zu können. 

Nun, da mich die skizzierten Leerflächen mit misstrauischen Augen ansahen, ging es an die eigentliche Arbeit, das Gestalten. Ich legte die Skizzen vorerst beiseite und nahm mir ein neues Blatt Papier, um auf ihm meine Assoziationen zu notieren. Ich fragte mich, was die Kunstschule für ein Ort sei, weshalb man zu ihr käme, was für Menschen in ihr wirken und was in ihr geschieht. 







































Alexander Binn, Q2 2017, im neuangelegten Hof vor der Kunstschule. Photo:T.Gruber.

Angeleitetes Malatelier

Für das Malen mit Gunter Jäckle im großen Atelier wurden zunächst folgende Termine vereinbart:

12.09. ;19.09. ;26.09. ;11.10. ;31.10. ;07.11. ;14.11. ;21.11. ;28.11. ;05.12. ;12.12.
 

Interessenten nehmen bitte per e-mail Kontakt zu uns.

Ferien voran!

In den Sommerferien ruhen die begleiteten Ateliers zunächst. Sollte jemand in den Ferien Atelierräume benötigen, kann er bitte Kontakt zu uns aufnehmen. Das Malereiatelier mit Gunter Jäckle pausiert nun ebenfalls. Wer möchte, kann sich schon mal die Termine für die folgenden Atelierabende merken: 12.09.; 19.09.; 26.09.; 11.10.; 31.10.; 07.11.; 14.11.; 21.11.; 28.11.;05.12.; 12.12.
Interessenten nehmen bitte für sowohl das eine als auch das andere Angebot per e-mail Kontakt zu uns auf.

Ein lautloser Dialog im Bildhaueratelier

Beim Gang durch das Bildhauereiatelier, welches von Fritz Sill angeleitet wird, fällt mein Blick auf eine Tonarbeit. Diese ist offensichtlich noch in Bearbeitung, denn eine durchsichtige Folie soll sie wohl vor dem Trocknen schützen. Doch wenn ich diese nüchterne Sichtweise beiseite lasse und einen Moment im Spiel mit Assoziationen zulasse, stellt sich mir die Frage, ob dieses altmeisterliche Plastizieren vielleicht selbst vor dem Erstarren und Altern bewahrt werden soll. Und schließlich stellt sich der Gedanke ein, dass wir Menschen schon seit Jahrtausenden räumlich gestalten und erst kürzlich begonnen haben, 3D-Drucken dazu zu sagen und dass es eine notwendige und alterungsresistente Fähigkeit ist, Formen aus dem Reich der Ideen in die Wirklichkeit zu übersetzen. Der nächste Gedanke fliegt mich etwas lyrisch an und weckt das Bedürfnis, das zur Schau Gestellte mit allen Sinnen zu entdecken: Der Anblick der zarten und anmutigen Züge des Antlitzes der Plastik unter der mit angesammelter Kondensfeuchtigkeit versehenen Hülle, ruft den Eindruck von Lebendigkeit des Gestalteten hervor. Man möchte es wenigstens kurz mal berühren, um es besser zu begreifen. Eine überraschende Beobachtung beendet meine Assoziationskette abrupt: Eine kleine Hand tastet sich in mein Blickfeld und drückt mit ihrem Zeigefinger in den Ton unter der Folie. 


Im Bildhauereiatelier. Photo: T.Gruber.

Kompaktseminar Akademisches Zeichnen

Am Samstag, 23.06.2018, bietet die Gaesdoncker Kunstschule ein Kompaktseminar  "Akademisches Zeichnen" an. Das Angebot findet zwischen 13.15 h und 19.00 h im Zeichensaal der Kunstschule statt. In einer Gruppe von maximal 15 Personen werden Stationen angeboten, die jeweils ein spezifisches zeichnerisches Thema zum Gegenstand haben. Die Zeichenübungen werden angeleitet und auf Wunsch beratend kommentiert. Das Angebot ist offen für alle Interessenten und eignet sich besonders für Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren, wenn sie ein gestalterisches Studium aufnehmen wollen (z.B. Kunst, Design. Architektur). Wir bieten das Stellen von Zeichenmaterialien und Erfrischungen. Es kostet 30 EUR, die bitte bar am Seminartag bezahlt werden. Eine Anmeldung ist bitte per e-mail an Herrn Gruber "Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" zu richten.

Judith Cürvers an der Kunstakademie in Düsseldorf

Kürzlich besuchten wir Judith Cürvers, Abiturientia 2016, im Orientierungsbereich der Kunstakademie Düsseldorf. Dort zeigte sie uns ihren Atelierplatz und die Arbeiten des letzten Jahres. Nach bestandenem Orientierungsjahr will sie in die Klasse von Prof. Johannes Schütz wechseln, um dort im Studiengang Bühnenbild ausgebildet zu werden. Sie war zunächst an der Kunsthochschule Kassel und hat sich nach einem erfolgreichen Orientierungsjahr von dort aus an der Kunstakademie Düsseldorf beworben.

 
Judith Cürvers mit Gipsguss einer Ratte für ein Bühnenprojekt, 2018. Photo: T.Gruber.

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