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Im Bildhaueratelier mit Gil Shachar |
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Geschrieben von Torsten Gruber
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Der israelische Künstler Gil Shachar zeigt am letzten Seminartag des ersten Semesters 2010 ein aufwändiges Gießverfahren mit Epoxidharz. Hierzu wird zunächst eine Hohlform hergestellt: Eine sich um einen gewaltigen Bolzen schließende Faust. Daniel Visser arbeitet mit dem in Duisburg wohnenden Künstler zusammen. Es ist seine Idee, die hier Wirklichkeit wird. Es ist auch seine Faust, die den Bolzen hält. Der Bolzen ist ein objet trouvé. Er fand ihn während eines Pfadfinderlagers. Das fertige Werk wird eine gläsern anmutende Faust zeigen, die den massiven und sehr verwitterten Bolzen umschließt. Im Plastikatelier mit Gil Shachar.
 Daniel Visser beseitigt Gipsstaub, der nicht in der Hohlform bleiben darf. Der Atelierleiter trocknet den Schellack, der in die Hohlform gestrichen wurde. |